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Essen ist politisch – und ein Menschenrecht

Auch im 21. Jahrhundert ist ausreichende und ­gesunde Nahrung für Milliarden Menschen keine Selbstverständlichkeit. Die Zahl der Hungernden und Mangel­ernährten steigt seit 2017 laut der UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) wieder an. Die Folgen der Lockdowns zur Covid-19-Bekämpfung haben diesen Trend noch verstärkt.
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Seit 1966 ist das Recht auf Nahrung im Artikel 11 des Internationalen Paktes über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte verankert. Nach schweren Hungersnöten gerade in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts galt dies als ein Meilenstein – die großen Hungerkrisen in der zweiten Hälfte in Afrika, Indien oder China konnten leider nicht verhindert werden.

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Autoren:

BARBARA UNMÜSSIG CHRISTINE CHEMNITZ E INKA DEWITZ

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