Unterwegs zum Lebensprojekt
Waldschule Pambiliño
Die formale schulische Ausbildung im Visier
María Emilia berichtet über die Schulausbildung auf dem Land, auch in Hinblick auf die nahegelegene Dorfschule von Mashpi: „Die angebotene Ausbildung ist mangelhaft, von der pädagogischen Ausstattung bis hin zum Inhalt der Lehrpläne. Seit 2014 arbeiten wir nun mit der örtlichen Schule, ihren Schüler/innen und Lehrer/innen zusammen“. Oliver ergänzt: „Pambiliño als Waldschule ist mittlerweile dazu autorisiert, an der formalen schulischen Bildung mitzuwirken. Ohne formelle Anerkennung ist es sehr heikel, in der formalen Bildung zu arbeiten. Das nationale Bildungsministerium hat fast keine Ressourcen, ist aber sehr offen für unser Angebot einer umweltorientierten und ganzheitlichen Bildung.“ Im Fall der Pambiliño-Waldschule war der Dialog ein durchschlagender Erfolg. Derzeit verbringen 15 Schüler/innen der öffentlichen Schule Mashpi jeden Monat eine Woche im Schulwald und in der Waldschule. Es gibt Wanderwege, um etwas über die natürliche Regeneration des Waldes und die ökologische Wiederherstellung zu erfahren. Oliver und Maria Emilia, unterstützt von Freiwilligen aus aller Welt, die hier eine Stage machen, sowie einer kleinen Gruppe von Mitarbeiter/innen, kümmern sich auch um ausserschulische Gruppen, die Pambiliño und den Schulwald besuchen. „Es gibt viel zu tun“, sagt Oliver. „Die Jugendlichen, die in technischen Gymnasien Tourismus studieren, arbeiten danach meist in Quito in irgendwelchen Reisebüros, während es lokal keine sozial- und umweltverträglichen Tourismusangebote gibt. Wir bieten hier ein Training für diese jungen Menschen an, um danach als Farmleiter/innen in der nachhaltigen Landwirtschaft, als Organisator/innen in nachhaltigen Tourism“. Für Oliver besteht die Herausforderung darin, „den mentalen Muskel der Intuition zu trainieren, um die Natur schätzen zu lernen.“
Bildungsalternative zur herkömmlichen Entwicklung
Interessierte Neugier
Wir sind, was wir essen
Quintessenzen in Richtung Zukunft
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Die Nähe zur Natur macht den Weg frei, um sich an die Weisheit, die wir in uns tragen, zu erinnern, und in wirklicher Nachhaltigkeit mit Wald und Wasser zu leben.
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Die Zubereitung von Essen mit Produkten aus dem Regenwald, natürlich, chemiefrei und in Harmonie zwischen Natur und Mensch, weckt das Bewusstsein in uns, faire und gesunde Lebensmittel zu konsumieren.
Autoren:
- Jorge Krekeler / jorge.krekeler@posteo.de
Layout:
- Nicole Maron
Bildmaterial:
Kontaktangaben in Bezug auf dokumentierte Erfahrung:
Oliver Torres – Bosque Escuela Pambiliño, email: olivertorres45@hotmail.com
https://www.pambilino.org/
www.bosquesescuela.com
www.facebook.com/pambilino.bosquescuela
www.bosquesandinos.org/tag/bosque-escuela-pambilino/
Javier Carrera – Red Guardianes de Semilla, email: info@redsemillas.org
www.redsemillas.org




