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Art 3. Muster brechen und Berüchsichtigung erstreiten

Angemessener Wohnraum ist ein Menschenrecht - in Peru anscheinend nicht. Bauunternehmen verhindern die Legalisierung des Selbstbaus und Banken schließen bedürftige Familien als Hauptzielgruppe für staatliche Subventionen aus, weil sie die Anforderungen nicht erfüllen. Der Zusammenschluss von Menschen in prekärer Wohnsituation hat es geschafft, Wohnraumteilhabe zugänglich zu machen.
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Menschenwürdiger Wohnraum gehört zu den elementaren Grundbedürfnissen und gilt als Menschenrecht. Dennoch fällt besonders der soziale Wohnungbau immer stärker einer Vermarktung zum Opfer. In Peru werden staatliche Wohnbauprogramme von der Bauindustrie kontrolliert, sodass der Eigenbau von Wohnraum durch Einkommensschwächere von vorherein ausgeschlossen bleibt. Den Rest besorgen die Geschäftsbanken, welche bei der Abwicklung der staatlichen Prämienvergabe für den Sozialwohnbau die eigentliche Zielgruppe wegen fehlender Bonität erst gar nicht berücksichtigen; und akzeptablen Wohnraum zu erschwinglichen Mieten gibt es kaum. Das Beispiel der Bewegung der Mieter/innen und Eigentumslosen in Lima zeigt jedoch, wie man mit langem Atem Muster bricht und Berücksichtigung und akzeptablen Wohnraum erstreitet.

Autoren:

  • Jorge Krekeler | jorge.krekeler@posteo.de

Layout:

  • Diana Patricia Montealegre

Fotomaterial:

  • Jorge Krekeler
  • Agrosolidaria

Kontaktangaben in Bezug auf dokumentierte Erfahrung:

Ausgabe:

oktober 2015

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Jorge Krekeler
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