Das Recht, menschenwürdig zu wohnen, gilt auch in Bolivien als Menschenrecht, wird aber dennoch vielen Familien vorenthalten, die in prekären Wohnsituationen, beispielsweise ohne Basissanitäranlagen, leben. In Cochabamba schlossen sich Menschen ohne eigenen Wohnraum zusammen, um in der Stadt ein kollektives Wohnmodell zu verwirklichen. Die Vereingung OINCO – Familien, die zur Miete wohnen – musste erfahren, wie städtischer Grund als Bauland durch Spekulant/innen und Bauhaie für sie unzugänglich gemacht wird. Doch sie haben es geschafft, dass die Stadtverwaltung ihnen ein grosses Grundstück kostenlos zur Pacht überlassen hat. Dort haben sie Stadtgärten angelegt und produzieren Gemüse.
Autoren:
- Jorge Krekeler | jorge.krekeler@posteo.de
- Tania Ricaldi CESU UMSS | taniaricaldi@gmail.com
Layout:
- Diana Patricia Montealegre
Fotomaterial:
- Jorge Krekeler
- Fundación Abril
Kontaktangaben in Bezug auf dokumentierte Erfahrung:
- Aniceto Hinojosa
- Email: organizacióninquilinos@gmail.com
- Facebook: Oinco Cochabamba
Ausgabe:
october 2015
Artikel teilen auf:
Autoren:
Jorge Krekeler

