Agrarökologie in Amazonien stärkt nachhaltige Ernährungssysteme

Die Verbindung von akademischem und dem traditionellem Wissen der indigenen und lokalen Gemeinschaften in Amazonien ist Grundlage für die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes. Diese Initiativen widersetzen sich dem Vormarsch der Agrarindustrie.
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Agrarökologie ist eine Wissenschaft, die ökologische Prinzipien und Methoden nutzt, um nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme zu entwickeln. In den letzten Jahren haben sich die Ansätze gewandelt: Die Debatte zeigte, dass es nicht genügt, Inseln zu schaffen, die erfolgreiche Beispiele für eine agrarökologische Lebensmittelerzeugung darstellen. Stattdessen müssen agrarökologische Ansätze systemische Fragen und Themen wie Landkonzentration, Verarbeitung, Märkte, Arbeits- und Geschlechterverhältnisse, Konsum und Abfallerzeugung ganzheitlich in den Blick nehmen.

Das Amazonasgebiet ist bekannt für die Biodiversität seiner Ökosysteme und die Vielfalt der dort lebenden Völker und Gemeinschaften. Hier verschmilzt wissenschaftliche Forschung über Agrarökologie mit traditionellem Wissen, das historisch aus der engen Mensch-Natur-Beziehung entstanden ist. Für ein umfassendes Verständnis der agrarökologischen Ansätze im Amazonasgebiet ist eine Analyse erforderlich, die den Besiedlungsprozess, die komplexen Beziehungen zwischen Organisationen, Institutionen und den Amazonasvölkern sowie die Herausforderungen für die angewandten Praktiken der Waldbewirtschaftung einschließt.

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Autoren:

Romier da Paixão Sousa, Tatiana Deane de Abreu Sá en Heinrich Boell Stiftung

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